Auf ans Meer

Magnetkraft der Küsten

Endlich. Nachdem ihre Bewegungsfreiheit und die Kontakte über Monate eingeschränkt waren, wünschen sich viele Menschen, dass sie an den Wochenenden und während der Ferienreisen, die ihnen Politik und Wissenschaftler für diesen Sommer verheißen, wieder unter Leute gehen können.

Essen im Restaurant, wenigstens auf der Terrasse, warten in der Schlange am Eisstand, an der Würstchenbude oder bei den Fischbrötchen und ein bisschen Sport und Spiel. Doch viele zieht es auch in die Einsamkeit, in die Natur, auf Distanz zu anderen Feriengästen, weil sie nach den Einschränkungen und der Sorge den Kopf freibekommen möchten, entspannen, durchatmen.

Schier unendliche Möglichkeiten finden sie dafür an den Küsten an Nord- und Ostsee. Auch wenn man sich aktuell noch nicht überall frei bewegen kann – planen darf man, hoffen auch, und die Prognosen sind schließlich optimistisch.

Der erste Ansturm der Ausflügler und Urlauber ging in die Ferienwohnungen, wo die Gäste unter sich sind und am Alltagsleben der Orte nach den jeweiligen Regeln teilnehmen können. Ferien im Norden liegen ohnehin im Trend, auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Und so mancher Gast kommt wieder und wieder. Je komplizierter Flugreisen in ferne Länder wurden, desto stärker wuchs bei manchen Urlaubern die Neigung, die Ziele vor der Haustür in den Fokus zu nehmen. Und wenn man wiederkommt, kennt man sich schon aus, findet Läden, Gasthäuser und Cafes seiner Wahl und am Ende wächst der Wunsch, wenigstens auf Zeit zu bleiben. Ein Ferienhaus, eine Wohnung, ein Apartment wird gesucht, ein Refugium für die eigene Nutzung oder eine Verbindung aus Investment und Ferienziel. Wer nicht nur seine Auszeiten, sondern auch die Platzierung seines Kapitals anstrebt, wird entweder in den Wohnungs- und Apartmentanlagen fündig, die im Norden in den Ferienorten entstehen und für die ausschließlich eigene Nutzung oder die Vermietung geeignet sind, an Urlauber oder Dauerbewohner. Häufig werden die Objekte auch als potenzielle Alterswohnsitze gekauft. Die Entwickler haben auch diese Chance erkannt und planen die Häuser seniorenfreundlich und zumindest barrierearm. Ein starker Trend sind Ferienresorts, die mit einer Mischung aus Häusern, Wohnungen und Apartements gleichermaßen ein Angebot für Anleger wie für Feriengäste und auf die Interessen beider Kundengruppen zugeschnitten sind. Für die Urlauber bieten sie Häuser und Wohnungen, die perfekt für die Bedürfnisse der Nutzer geplant sind, von den Räumlichkeiten bis zur Ausstattung vom Schrank bis zum Korkenzieher. Dazu schließen die Anlagen meistens eine Infrastruktur ein, die den Urlaubern Läden und Gastronomie sowie allerlei Freizeitaktivitäten bietet. Das können Sportangebote ebenso sein wie Fitness und Wellness.

Dabei punkten an den norddeutschen Küsten vor allem die Ferienhausanlagen, die neben Apartments und Häusern auch kleine oder größere Yachthäfen bieten, sodass die Urlauber vor der Haustür an Bord gehen und über Seen, Flüsse und das Meer schippern können.

Für die Anleger bieten die Immobilien die Chance auf ein sicheres Investment. Zudem sind die Käufer von jeglichen Verwaltungsverplichtungen befreit. Die Objekte werden von professionellen Partnern der Entwickler betreut und von renomierten Ferienhausvermittlern vermarktet. Die Käufer können sich in ihren Immobilien bestimmte Zeiträume für die eigene Nutzung freihalten lassen. Für die Suchkunden, die privat nach einem Objekt an den Küsten Ausschau halten, sind die Aussichten gegenwärtig nicht gut; Denn sie haben große Konkurrenz. Bei den regionalen Maklern stehen die Kunden Schlange. Und so mancher Wochenend-Ausflügler nutzt die Chance, sich vor Ort selbst umzusehen. Wer sich bereits auskennt, fragt nach: Wer weiß, wo etwas zu verkaufen ist? Während bislang viele Kunden ganz feste Vorstellungen vom Objekt ihrer Wahl an der Küste hatten, ist die Kompromissbereitschaft derweil stark gewachsen. Wer im Bestand kaufen will, braucht ein offenes Auge für die versteckten Qualitäten eines Objekts. Denn viele Details lassen sich mit Fantasie und guten Beratern ändern. Nur die Lage nicht. Und selbst da, das zeigt die jüngste Erfahrung, sind die Interessenten Inzwischen kompromissbereit geworden.

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